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Kurzbeschreibung der Galerien
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20. Delorain & Co im Berliner Meilenwerk

Noch einmal, weil sie einfach schön sind diese alten Fahrzeuge und obwohl ich überhaupt kein Auto Enthusiast bin, habe ich mich dazu hinreissen lassen, eine zusätzliche Serie mit Oldtimern in die Galerie aufzunehmen. Da braucht man sich nicht über technische Besonderheiten wie Motorleistung, Vorderradaufhängung, Kompressor oder ESP auseinanderzusetzen. Es reicht wenn man ein wenig faible für Formen und Farben hat, denn davon gibt es dort genug zu sehen.

 

19. Berliner Fenster

Da streif ich durchs winterkalte Berlin, an unzähligen kleinen Geschäftslokalen mit ihren liebevoll und völlig individuell gestalteten Auslagen vorbei und denke mir:" warum eigentlich nicht??" Das was man dort zu sehen bekommt ist in vieler Hinsicht interessant. Wichtig ist nur es auch so abzulichten, das die primäre Ebene und ihre Elemente auch wirklich deutlich zu sehen ist. Das kann die Auslage sein, oder aber die Spiegelung in der Scheibe. Besser noch eine Kombi von beidem.  Wie z.B. Bekleidung die von der Spiegelung eines Blaubasaltmustes überzogen ist. Da kommt es immer auf den richtigen Winkel zum Objekt an. Sie können sich sicherlich vorstellen wie häufig ich bei dieser Fotosession fragenden und ungläubigen Blicken ausgesetzt war, wenn ich in wilden Verrenkungen vor den Schaufenstern agierte,  um die richtige Einstellung zu finden. Aber was riskiert man nicht alles für ein gutes Foto. Selbst wenn der Geschäftsinhaber seiner Frau zuruft:" Erna komma kieken, da is wieda der Bekloppte von gestern vor die Scheibe!" Mir hat es trotz kalten Fingern auf jeden Fall Spaß gemacht und Sie können sich jetzt schon mal ansehen, was bei Ihrem nächsten Berlin-Besuch eingekauft werden kann.

18. E D E L - S C H R O T T

Ich denke da nur an einen Autofriedhof auf dem hunderte von Fahrzeugen,  die mit Liebe gefahren und gepflegt wurden, zerfallen.        Dies ist  ein Satz aus der letzten Galerie Beschreibung. Was liegt da näher als die noch vorhandenen und liebevoll restaurierten Schmuckstücke zu zeigen, die noch existieren. Edel-Schrott ist darum nur eine scherzhafte Verballhornung, bezogen auf die letzte Fotoserie. Wir kennen alle die Namen und es klingelt in den Ohren jedes Automobil-Liebhabers wenn von Jaguar/ MG/ Austin/ Ferrari/ Lamborghini/ Porsche/ Daimler oder Rolls Roys geredet wird. Das alles sind Firmen die Autogeschichte geschrieben haben und jede ist für ganz typische Design-Elemente bekannt. Diese Besonderheiten sind es, welche ich im Augenmerk hatte bei der Produktion dieser Serie. Dagegen  ist die heutige Modellpolitik fast nur noch ein uniformer Einheitsbrei. Jeder erkennt nur an der Scheinwerferform spontan einen Jaguar E und der Eistütenblinker ist unverwechselbar vom Citroen Pallas. Diese Eigenwilligkeiten zeugen von Individualität  und mit dieser identifizierte sich früher ein Autobesitzer. Das Gleiche gilt für die Materialien. Nicht Plastik sondern Wurzelholz am Amaturenbrett. Firmenschilder oder Figuren die wie kleine Kunstwerke sind und die Cromblitzende Stoßstange eines Cadillac mit Formen die einem " Lugio Collani" Ehre gemacht hätten. Auch wenn wir uns so Etwas nicht leisten können,  bleibt uns:"gucken kostet nichts" ! Und das ist wörtlich zu nehmen, weil im Meilenwerk, wo ein Großteil dieser Aufnahmen entstanden sind, ist der Eintritt frei.

Wie Sie dort hinkommen? Na! Ganz einfach! Hier anklicken und schon sind sie im MEILENWERK

 

17. S C H R O T T ...eine Galerie technischer Fragmente und Rudimente..

An Allem nagt der Zahn der Zeit und hinterlässt seine Spuren. Sie kennen das sicherlich auch. Jede Familie, jeder Haushalt hat irgendwo eine Ecke oder Schublade, in der sich ein Sammelsurium an übrig gebliebenen und zur Seite gelegten Gegenständen befindet. Sachen, die eigentlich niemand mehr braucht und trotzdem......sie sind immer noch da.....weil sie ehemals ein Teil unseres Lebens waren und mit ihnen Erinnerungen verbunden sind. Alle diese inzwischen überflüssig gewordenen Sachen können uns Geschichten erzählen und die sind häufig äußerst spannend und lehrreich. Zumindest werfen sie Fragen auf,  wenn man sich ein wenig den Forschertrieb und die Neugierde von Kindern bewahrt hat. Ich denke da nur an einen Autofriedhof auf dem hunderte von Fahrzeugen,  die mit Liebe gefahren und gepflegt wurden, zerfallen. Oder eine Industriebrache, auf der ehemals Generationen von Arbeitern ihrem Tagwerk nachgingen und den Großteil ihrer Lebenszeit verbrachten. Jedes Ding hat so seine eigene Geschichte, man muß sie nur entdecken.

16. The sound of Taiko drums / good vibrations

Diese aktuelle Galerieserie entstand beim Jubiläumskonzert von TENTEKKO TAIKO. 2o Jahre gibt es diese Gruppe von Power Frauen nun bereits und darum war meine Intention, ein individuelles Portait abzulichten. Normalerweise nutzt man als Fotograf die schnellen Schlag -und Armbewegungen, um mit Hilfe langer Belichtungszeiten und einem Stativ, die so entstehenden Bewegungsunschärfen einzufangen, welche dann auf den Bildern als farbige Wischbewegungen erscheinen. Das wirkt vor dem dunkelen Bühnenhintergrund immer sehr spannend. Aber dieses Mal ging es mir darum,  möglichst jede der  Musikerinnen und Musiker bei ihrer konzentrierten und dynamischen Performance einzufangen. Keine leicht Aufgabe bei roten und gelben Bühnenscheinwerfern, die jede Zeichnung in den Gesichtern mit ihrem grellen Licht  übertünchen. Wenn Sie genau hinsehen,  können Sie die Hingabe und Spielfreude erkennen, mit der diese Damen (und Herren) ihre Auftritte absolvieren. Leider kann ich Ihnen den Ton nicht mitliefern und auch nicht das parallel entstehende Druckgefühl im Bereich des Zwerchfells, das entsteht,  wenn sie auf die "Pauke" hauen!  Ich kann Ihnen nur empfehlen,  einmal selbst so ein Event zu besuchen.  Und ich verspreche Ihnen :"Es wird mit Sicherheit ein begnadet spannender und schöner Abend". 

TENTEKKO TAIKO

15. Adrenalin auf Crange und "night and light" in Crange 2009

In diesem Jahr gibt es zwei aktuelle Galerien mit Fotos von der  "Cranger Kirmes". Ein Event wie dieses riesengroße Volksfest bedeutet auch immer sehr viele Menschen.  Auf diesen Menschen, nämlich den Besuchern und den Veranstaltern, lag in diesem Jahr der Focus. Dazu muß man schon recht dicht heran an die Gesichter, weil es geht hier um den Spaß, die Angst, die Spannung und all die anderen Emotionen,  die beim Besuch einer Kirmes ausgelöst werden. Deshalb geht man ja hin! Weil es Spaß macht im Karussel Schwerelosigkeit zu erleben oder so durchgewirbelt zu werden, dass man eben alles andere vergisst. Dies alles spiegelt sich in den Gesichtern wider. Das heißt, wir erkennen am Mienenspiel den jeweiligen Gemütszustand  und können so beim Betrachten der Bilder ein wenig an den Gefühlen der Anderen teilhaben. Es ist einfach schön, wenn man sieht, wieviel Freude so einfache Attraktionen wie Achterbahn, Auto Scooter oder Fadenziehen hervorrufen.

Wie schon in den letzten Jahren sind aber auch wieder Langzeitbelichtungen aus der Distanz entstanden die mich immer wieder besonders ansprechen. Das liegt an dem surrealen Aspekt der ihnen innewohnt. Es handelt sich nämlich um Ansichten,  die wir in dieser Form real nicht bekommen können, weil wir immer nur den Augenblick wahrnehmen. Hier wird also nicht nur Licht,  sondern auch Zeit abgebildet und deshalb haben diese Fotografien eben eine besondere Wirkung.

So, dann lade ich Sie jetzt herzlich zu einem Rundgang ein. Erst aus der Ferne und dann mitten rein in den Trubel.

Viel Spaß........

"night and light" in Crange2009

Adrenalin auf Crange

14. Alpenimpressionen aus Berchdesgarden und dem Chiemgau

Das ist ein buntes Sammelsurium aus Landschafts-, Kultur- und Personenaufnahmen aus der süd-östlichsten Ecke Deutschlands  mit ihren Besonderheiten. Hier gibt es Berge, Seen, Wildbäche, weites Hügelland, enge Schluchten und sogar eine Menge Moore. Das ganze besiedlelt,  mit wunderschönen Bauernhäuser, alten Städten, Klöstern und Kirchen. Die meisten von ihnen in sehr gepflegtem Zustand. Da gibt es also genügend Motive,  die des Ablichtens wert sind.

Und als Highlight eine Serie vom "Gau- und Trachtenfest" mit Bildern von "Trachtlern",  die ihren Sonntagsstaat mit viel Stolz und einer großen Portion Selbstverständlichkeit tragen.

 

 

1. Das Horizontobservatorium auf der Halde Hoheward

Ganz neu,  gigantisch,  faszinierend und lehrreich,  das ist das Horizontobservatorium auf der Spitze der größten begehbaren Haldenanlage der Ruhrgebietsregion. Diese neue Attraktion ist wegen seiner Ausmaße schon von Weitem zu sehen und ist mit Sicherheit,  seit seiner Fertigstellung,  einer der beeindruckensten Haldenköpfe die in den letzten Jahren entstanden sind. Lassen sie sich ein wenig begeistern und besuchen sie dieses interessante Bauwerk einmal. Das schult den Geist, weil man eine Menge lernen kann und den Körper, weil der Weg dorthin über eine große Anzahl von Treppenstufen führt. Immerhin liegt das ganze schon einige Höhenmeter über Normalniveau und das trainiert die Lunge und die Beinmuskulatur. Ich verspreche ihnen es lohnt sich schon alleine wegen der fantastischen Aussicht die sich dem Besucher nach allen Himmelsrichtungen bietet.                                                                                                                       Nähere Informationen über die Bauform und Funktion des Observatoriums finden sie         

hier

2. Bruchgebiet

Es gibt die grüne Hölle nicht nur am Amazonas, sondern auch mitten im Ruhrgebiet.

Die durch 150 Jahre aggressiven Bergbau hervorgerufene Bodenabsenkung von ca. 1o m im gesamten Höhenniveau, hat an einigen Stellen,  durch den Einbruch der unterirdischen Stollen dazu geführt, daß so genannte „Bruchgebiete" entstanden sind.

Das sind Bereiche die fast das ganze Jahr überschwemmt und deshalb nicht begehbar sind.

Also ein von Menschen relativ unberührter Rückzugsbereich für Pflanzen und Tiere.

Wenn die Wasseroberfläche im Spätsommer mit einer grünen Decke aus kleinsten Wasserpflanzen  überzogen ist, sehen diese Feuchtgebiete sehr unwirklich aus und  mit ihren abgestorbenen Bäumen und freigespühlten Wurzeln wirken sie wie Mangrovenwälder. Teilweise hat man das Gefühl als könne man über das Wasser gehen.

Durch den hohen Gehalt an Humussäure in diesen Bereichen,  ist das Wasser dort,  wo es nicht bewachsen ist dunkel-braun. Dies hat den Effekt, das es besonders gut spiegelt und seine Umwelt reflektiert. So entstehen an vielen Stellen phantastische Irritationen aus der Realität und der Kombination mit ihrem Spiegelbild.

So etwas vermutet man eigentlich nicht in einem der am dichtesten besiedelten Bereiche Deutschlands.

Aber hier sind Bilder aus den Bereichen  Beerenbruch und Emscherbruch im östlichen Ruhrgebiet!

  

3. "La Isla Bonita"

Finde ich auch dieses Mal neue Motive? Das war die Frage für mich vor der diesjährigen Reise auf die Kanaren Insel “La Palma”, die mit ihren etwas über 700 Kilometern im Quadrat ein winziges Fleckchen Erde im Atlantischen Ozean ist. Aber wie das Leben so spielt, gab es auch in diesem Jahr wieder ganz neue Eindrücke und vor allem Herausforderungen! Fast 2 Wochen lang Calima, d.h.warmer Wind aus Afrika, mit viel Staub. Das bedeutete zwar hervorragende Temperaturen, aber auch den ganzen Tag eine milchig, diesige Luft, ähnlich wie bei Nebel. Für Schönwetterfotografen ein absolutes  Desaster, aber spannend für den, der die Abwechselung mag. Die durch die staubige Luft hervorgerufene diffuse Lichtstimmung wirkt auf bekannte Orte und Situationen sehr verfremdend und schafft so etwas völlig Neues. Gegenlichtaufnahmen zeigen schemenhafte Schattenrisse und reduzieren so Altbekanntes auf seine Grundformen.

Außerdem sind in diesem Jahr viele Miniaturen entstanden, die die farbliche und gestalterische Vielfalt dieses Archipels zeigen. Steine, Erde und Sand in unterschiedlichsten Formen, Farben und Schichtungen. Aber  natürlich auch die endemische Flora, wie blühende Mandelbäume, die mit ihrem Zartrosa die Hänge überziehen. An der Caldera und der Cumbre Vieja mit ihren Vulkankegeln die, hundertfach abgelichtet,  die Standardmotive dieser Insel sind, kommt man nicht vorbei…….es hängt eben nur davon ab, wie sie abgelichtet werden,  und es gibt nun mal Objekte, an denen kann man sich eigentlich gar nicht satt sehen!  Kommen Sie also mit auf die Insel des ewigen Frühlings, mit Sonnenschein, Blumen und blauem Himmel,  der dort normalerweise obligatorisch ist. Dieses mal eben auch,  mit ein wenig Saharastaub.

Sollten Sie sich für einen Inselurlaub interessieren oder detalierte Informationen über La Palma suchen dann empfehle ich Ihnen die homepage von  Ingrid & Mathias Siebold "La Palma aktuell"

wenn Sie hier klicken sind sie sofort auf "La Isla bonita"

 

4. „la mort des fleurs“

Welkende Blumen sind das Thema dieser neuen Fotoserie. Farbe und Struktur verändern sich bei sterbenden Blumen sehr stark und haben eine ganz eigene Eleganz. Für diese neue, andere Art von Schönheit soll "la mort des fleurs" ein wenig die Augen öffnen. Hier wird eine neue Qualität sichtbar, wenn man sich die Mühe macht, genau hinzusehen und nicht nur auf das Offensichtliche und Vordergründige achtet. Zum Beispiel machen die verblassenden Farben verwelkender Blumen einer stärkeren Nuancierung im angebotenen Farbspektrum Platz. Wir bekommen also für das, was verloren geht, etwas Neues geschenkt. Allerdings erschließt sich diese neue Qualität nur bei genauer Betrachtung.

Also …..sehen Sie genau hin!

Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Entdecken dieser anderen Schönheit.

 

 

6.  " Berlin..weit, weit draußen!"

   "Berlin von hinten!"

   "Berlin City!"

Drei neue Fotoserien,  die unsere Hauptstadt ein wenig aus einer anderen Perspektive beleuchten. Langsam und von außen und hinten an das Zentrum herangeschlichen,  sind sie entstanden.

     Berlin..weit, weit draußen!

Weit draußen, im ehemaligen Ostteil der Stadt,  liegt mitten zwischen riesigen Trabantenstädten eine 21 ha große Parkanlage mit sehr spektakulären Themengärten. Das sind unter anderem ein chinesischer, ein japanischer, ein Koreanischer und ein arabischer Garten, mit den typischen Gestaltungselementen dieser kulturellen Regionen.

     Berlin von hinten!

Das bedeutet 7 Tage Berlin zu Fuß und abseits der typischen Touristenmeilen , eben von hinten. Dabei entdeckt man noch existierende, nicht restaurierte und vom 2ten Weltkrieg beschädigte Gebäude aus der Jahrhundertwende. Aber auch jede Menge wunderschön hergerichteter Straßenzüge mit alter Bausubstanz z. B. in Kreuzberg, Schöneberg oder am Prenzlauer Berg.                             Außerdem Kuriositäten und Details, die man anders nicht zu Gesicht bekommt. Und natürlich hinlänglich Bekanntes, nur eben …von hinten!!!!

     Berlin City!

Noch mal oder schon wieder ein paar touristische Highlights, weil es eben immer wieder toll ist und sich eigentlich immer wieder neu entdecken lässt. Nur, genau hinschauen muss man schon!

 

7. "shine on for everyone"

Kein anderer Moment des Tages ist so emotionsbelastet wie die Situation des Sonnenauf-bzw Unterganges. Dies gilt kulturübergreifend und ist unabhängig von der individuellen Sozialisation. Generationen vor und hoffentlich auch nach uns sind ergriffen und fasziniert von dieser Stimmung und dem Schauspiel, wenn die Sonne einen kompletten Malkasten in die Atmosphäre zeichnet. Vielleicht liegt es ja daran, dass uns in diesem Moment irgendwie bewußt wird, das wir doch letztendlich "eins mit der Natur" sind, obwohl unser Ego uns ständig etwas anderes vorgaukelt.

In jedem Fall aber ist es immer wieder ein sehr bewegender und meditativer Augenblick!

Die Fotos dieser Serie zeigen Sonnenauf- und Untergänge zu verschiedenen Jahreszeiten und an völlig verschiedenen Orten. Diese Parameter wirken sich sehr stark auf die jeweilige Lichtstimmung aus. Ich bin selbst immer wieder erstaunt (das ist übrigens das richtige Wort für den vorherrschenden Gemütszustand.."Staunen") über die vielen verschiedenene Nuancen bei diesem Naturwunder!

 

8. blind and broken windows

Das ist keine Serie für Häuslebauer und Putzfrauen, aber für die von uns,  die Freude an vielschichtiger und etwas verzwickter Optik haben,  sicherlich ein Genuß!  Es gibt viel zu entdecken beim Hinein -und Durchsehen dieser alten Fensterscheiben die jede Menge Jahre und Industiedreck "auf dem Buckel" haben, sofern sie es denn zulassen, denn da wo nichts ist oder zu viel  ..........geht es eben nicht!  Puzzeln Sie etwas und versuchen Sie herauszubekommen wo  etwas hingehört oder was das ist?  Sollte Ihnen das aber nicht liegen, dann genießen sie einfach die Gesamtheit der verschiedenen Bildebenen mit  Vorder-Hintergrund, Spiegelung-Gegenspiegelung und Durchsicht aufs Reale   .

Zeche  und Kokerei Zollverein in Essen, Landschaftspark Duisburg Nord mit dem alten Thyssen Stahlwerk, Kokerei Hansa Huckarde in Dortmund, Zeche Zollern in Dortmund Bövinghausen sind einige der wichtigsten Entstehungsorte  dieser neuen Bildserie. Ein Besuch dieser Industriekulturstätten lohnt sich auf jeden Fall.

10.  frozen days 

Winter! Das bedeutet Kälte, Reif, Eis und Nebel. Obwohl so eine Witterung häufig als unangenehm empfunden wird, hat sie doch auch einen besonderen Reiz.

Die Natur wirkt in Kälte eingehüllt sauber und still. Alles erscheint friedlicher und verhaltener.

Diese reine, klare Stille versucht  „frozen days“ optisch wiederzugeben.

Das Schöne daran ist, dass Sie sich dazu nicht warm anziehen müssen und auch keine kalten Nase bekommen. 

11. Berlin en detail

Ein bunter Bilderbogen der zeigt,  wie vielfältig unsere Bundeshauptstadt ist. Jeder Stadtteil hat hier seine Besonderheiten. Lichterfelde seine gut bürgerlichen,  schmucken Villen.  Schöneberg seine großen Stadthäuser aus der Zeit um 1900 mit wunderschönen Jugendstilelementen. Die Stadtmitte mit ihren repräsentativen Verwaltungs- und Geschäftsgebäuden. Kreuzberg mit seinen Sutterainlokalen und Geschäften und einer endlosen Spur von Wandmalereien, die von unsäglichen Schmierereien bis zu absoluten Kunstwerken reichen. Das Ganze in einem lockeren Nebeneinander von alt und neu, modern und historisch, gut restauriert und heruntergekommen. Es ist eben immer wieder etwas Neues zu entdecken bei diesem Angebot.

Kommen Sie mit auf einen Streifzug durch die Hauptstadt!

12. : " put it on the wall ! "

Eine schier endlose Spur zieht sich durch Berlin Kreuzberg. Eine Spur aus Farben und Bildern die genau so unterschiedlich ist wie die Menschen von denen sie gelegt wurde. Häufig sind es immer wiederkehrende Schriftzügen,  die wahllos auf und über alles gesprüht werden,  auch über andere Gaffitis (Bombing). Das erinnert  stark an das animalische Bedürfnis von Hunden, die auch an jeder Ecke eine Duftmarke setzen müssen um sich zu beweisen oder zu behaupten. Aber es gibt auch sehr viele wirklich kreative Wandmalereien die in ihrer individuellen Art echte Blickfänger sind. Häufig sind es ganz kleine Miniaturen die in ihrer qualitativen Gestaltung sofort ins Auge fallen. Ja und dann sind da noch die professionellen Großwerke die ganze Wände zieren und häufig als offizielle Auftragsarbeit oder zu Zwecken der Werbung geschaffen wurden.                                                  

Ich bin einen ganzen Tag zu Fuß dieser Spur gefolgt und das Ergebnis ist "put it on the wall !". Eine Fotoserie so bunt und schrill wie die Graffitis und Wandmalereien die sie zeigt.   
  
13. ..realize that....

 Im Laufe der Jahre haben sich einige Kuriositäten angesammelt,  die teilweise zu meinen absoluten Favoriten zählen.  Es gibt für mich immer wieder optische highlights,  die keiner Erklärung bedürfen sondern aus sich selbst heraus wirken. Zu diesen zählt diese neue Galerieserie. Dabei handelt es sich durchweg um reale Fotografien,  die nicht anschließend durch Bearbeitung in ihrem Wahrheitsgehalt verändert wurden. Lassen Sie ihren Assoziationen einfach freien Lauf! Auch für mich (obwohl ich genau weiß was ich dort aufgenommne habe) ist ein Leonardo da Vinci, ein Bild aus Star Trek und eine Geistervilla dabei.

                                                                                                                                                                                   
Willkommen in der "geronnenen Zeit" Bernhard van Riel 535

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